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Kontaktlinsen

Kontaktlinsen haben den Vorteil, im Gegensatz zur Brille kosmetisch unauffällig zu sein. Es gibt kein Beschlagen bei Regen oder Dunst und man kann in alle Richtungen scharf sehen.

Kontaktlinsen haften auf der Augenoberfläche, dürfen aber nie fest auf der Hornhaut aufsitzen, denn dann könnten sie den Bewegungen des Auges oder beim Lidschlag nicht frei folgen. Die Folgen wären Verletzungen der Augenoberfläche.

Eine Kontaktlinse ist immer ein Fremdkörper am Auge, der den Stoffwechsel stört und mechanisch oder allergisch zu Reizungen des Auges führen kann.

Deshalb ist es für Kontaktlinsenträger besonders wichtig, dass sich auf der Augenoberfläche genügend Tränenflüssigkeit befindet. Nur dann wird trotz der Kontaktlinse das Auge ausreichend befeuchtet und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das Auge bleibt reizfrei und die Kontaktlinse wird problemlos vertragen.

 

Ob man harte oder weiche Kontaktlinsen trägt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Leidet man unter sehr trockenen Augen sollten keine harten Kontaktlinsen getragen werden, da die Gefahr mechanischer Schäden der Augenoberfläche besonders hoch ist. Durch das Tropfen von Tränenersatzmitteln kann der Tragekomfort von Kontaktlinsen erhöht werden. Bei harten Kontaktlinsen können Tränenersatzmittel mit und ohne Konservierungsmittel verwendet werden. Bei weichen Kontaktlinsen dürfen nur unkonservierte Augentropfen verwendet werden, da sich die Konservierungsmittel in den Kontaktlinsen anreichern können. Dadurch wird die Kontaktlinse beschädigt und - schlimmer - auch die oberste Epithelschicht des Auges.

 



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