Bromelain – das Ananas-Enzym
Der Volksmund sagt: „Gegen viele Beschwerden ist ein Kraut gewachsen.“ „Stimmt“, sagt der medizinische Experte, „wie beispielsweise die Ananas“. Genauer gesagt die heilende Kraft ihres Enzymgemischs, genannt Bromelain. Bromelain entfaltet seine Wirkung an allen Stellen im menschlichen Körper. Schwellungen, Rötungen und Schmerzen werden beseitigt – und das ganz natürlich, denn Bromelain aktiviert die Selbstheilungskraft.
Die „dicke Backe“ muss nicht sein
Sie kennen das Problem: Ein Weisheitszahn macht Probleme oder eine Zahnwurzel-Entzündung lässt sich nicht mehr beheben. Da gibt es oft nur noch eine Lösung: Der Zahn muss raus! Der Eingriff selbst ist in der Regel gar nicht schmerzhaft, denn der Zahn wird normalerweise unter lokaler Betäubung gezogen. Problematischer hingegen sind der anschließende Wundschmerz und die geschwollene Wange, die fast immer mit der Entfernung eines Zahnes einhergehen. Ursache für die Schwellung ist das sehr lockere Gewebe im Gesichtsbereich. Nach der Verletzung des Gewebes durch den zahnchirurgischen Eingriff dringt hier besonders leicht Flüssigkeit ein, die vom Lymphsystem zunächst nicht abtransportiert werden kann. Die Folge ist die sprichwörtliche „dicke Backe“, die häufig mit schmerzhaften Blutergüssen verbunden ist. Die dicke Backe muss nicht sein – mit der Einnahme des Ananas-Enzyms Bromelain schon zwei Tage vor der Operation beginnend – können Sie die üblichen Beschwerden lindern. Grundsätzlich ist es bei allen kieferchirurgischen Behandlungen sinnvoll, Bromelain einzunehmen. Insbesondere dann, wenn Implantate eingebracht werden, denn das Implantieren einer künstlichen Zahnwurzel stellt natürlich auch eine Verletzung des Kieferknochens dar. Rasche Einheilung sind das A und O des Erfolgs. Durch die Einnahme eines qualitativ sehr guten Präparates mit hoher fibrinolytischer Enzymaktivität können Sie den Heilungsprozess positiv beeinflussen.
Die Wirkung von Bromelain auf den Heilungsprozess
Das Ananas-Enzym Bromelain setzt gleich auf mehreren Ebenen an: