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Warum bevorzugen Patienten das COMOD®-System?

 

Bei der Entwicklung der neuen Augentropfenflasche, dem COMOD®-System, hatte folgende Forderung oberste Priorität: Konstruktion eines Applikationssystems, das den Einsatz von Konservierungsmitteln überflüssig macht. Dieser Verzicht auf ein Konservierungsmittel war eine vielfach geäußerte Forderung sowohl von Patienten als auch von Ärzten, da es zwischenzeitig auch in Fachkreisen als unbestrittene Tatsache angesehen wird, dass Konservierungsmittel nachteilige Effekte - insbesondere in der Langzeitanwendung - auch am Auge ausüben können.

Wohlwissend um diese Problematik hatte die Industrie bislang nur die Möglichkeit, konservierungsmittelfreie Augentropfen in Einmaldosen anzubieten. Diese Einmaldosen müssen notgedrungen jedoch relativ teuer sein und hinterlassen einen nicht unerheblichen Kunststoffmüll.

Nach unseren Erfahrungen bereitet auch die Verabreichung von Augentropfen in Einmaldosen erhebliche Probleme bei der Handhabung und birgt die Gefahr der Verletzung durch scharfkantige Abrißflächen.

Die Verabreichung von Augentropfen aus dem COMOD®-System ist ungewohnt und neuartig und bedarf zunächst einer gewissen Gewöhnung. Wir konnten jedoch in einer breit angelegten Untersuchung feststellen, dass unabhängig von Alter und Geschlecht 75 % der Befragten die Handhabung als gut bzw. sehr gut, 16 % als gewöhnungsbedürftig und nur 9 % als unhandlich bzw. problematisch bezeichneten. Viele Patienten, die Probleme mit dem Umgang mit Einmaldosen hatten, kommen mit dem COMOD®-System besser zurecht.

Zur Akzeptanz des COMOD®-Systems durch den Patienten wurden mehrere Befragungen im In- und Ausland durchgeführt.

Die Patienten verfügten bereits über Erfahrungen mit herkömmlichen Augentropfenflaschen und Einmaldosen aus der Glaukom-, Sicca- oder Allergietherapie.

Das COMOD®-System fand großes Interesse und wurde aufgrund verschiedener Vorteile gegenüber den bisher verfügbaren Behältnissen von der überwiegenden Mehrheit der Patienten bevorzugt.

Die kleine Tropfengröße und die „Art wie der Tropfen fällt“ begeisterte insbesondere die Glaukompatienten. In diesen Fällen wurde das COMOD®-System aufgrund der gleichmäßigen Tropfengröße als Indiz für hohe Dosiergenauigkeit gelobt.

Die verlängerte Anbruchstabilität empfinden viele Patienten als praktisch. Insbesondere im Ausland, wo die Verordnung von Dreierpackungen weniger üblich ist, bevorzugen die Patienten das COMOD®-System.

Bei der ersten Anwendung des COMOD®-Systems ergeben sich Fragen zur Handhabung durch den Patienten. Wird jedoch der Gebrauch genau erklärt, stellt die Applikation der Augentropfen nachfolgend kein Problem dar.

Während einige Patienten die Größe der COMOD®-Flaschen bemängelten, lobten gerade Ältere die kompakte Form, insbesondere im Vergleich zu Einmaldosen.

Vielen Patienten war bislang nicht bewußt, dass die von ihnen verwendeten Augentropfen Konservierungsmittel enthalten. Konservierungsmittel werden allgemein, z. B. in Lebensmitteln, negativ bewertet. Deshalb empfindet die überwiegende Mehrheit der Befragten die Konservierungsmittelfreiheit als „gute Sache“ und würden ihren Augenarzt nach konservierungsmittelfreien Augentropfen fragen.

Übereinstimmend erklärte die Mehrheit der Patienten, dass das COMOD®-System klare Vorteile gegenüber den herkömmlichen konservierungsmittelhaltigen Mehrdosenbehältnissen und den Einmaldosen bietet.

 

 

Vorteile von COMOD gegenüber Einzeldosenbehältnissen

 

COMOD® vs Einzeldosenbehältniss:

 

Nachteile von Einzeldosenbehältnissen (EDB)

- hoher Verpackungsaufwand
- hohes Müllaufkommen
- hoher Preis
- Abrisskanten können Verletzungen verursachen (siehe Bild)
- geringe Dosiergenauigkeit
- kleine, einzeln abgeteilte Dosierungen

Vorteile von COMOD®

- entspricht anwendungsmengenmässig bei Einzeldosenbehältnissen einer Packungsgrösse N3
- alles in einer Flasche
- geringes Müllaufkommen
- in Relation zu den Anwendungen ein sehr niedriger Preis
- kaum Verletzungsgefahr (siehe Bild)
- hohe Dosiergenauigkeit

- lange Verwendungsdauer



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