
Es lässt sich nicht exakt nachweisen, wann und in welchem Brauchtum das Halloween-Fest seinen Ursprung hat. Als sehr wahrscheinlich gilt allerdings, dass es aus dem keltisch-angelsächsischen Fest zu Ehren des Totengottes „Samhain“ abgeleitet wurde.
Ursprünglich wurde Halloween nur in überwiegend katholischen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland. Von dort kam es mit den vielen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und entwickelte sich dort und in Kanada zu einem Volksfest.
Seit den 1990-Jahren ist das Fest auch in Deutschland sehr beliebt. Kinder und Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Die typischen Halloweenfarben sind schwarz, orange, weiß und gelb.
Der Kürbis spielt hierbei vor allem als Dekoration eine große Rolle. Ausgehöhlt, mit einer gruselig-komischen Fratze verziert, steht er als Laterne innerlich mit einer Kerze ausgeleuchtet, in Fenstern oder auf Türschwellen.
Botanisch gesehen, zählt der Kürbis tatsächlich zur Gattung der Beeren-Gewächse, genauer gesagt zu den Panzerbeeren. Der Garten-Kürbis wurde in Mexiko und im Süden der USA domestiziert, der Moschus-Kürbis in Zentral-Amerika und der Riesen-Kürbis in Südamerika. Mittlerweile findet man viele Sorten auch in deutschen Gärten und Kochtöpfen.
Kürbisse sind ideale Diätbegleiter. Ihrem hohen Gehalt an Kalium und Wasser (90-95%) steht ein niedrigem Zucker- und Fruchtsäuregehalt gegenüber, was sie zu idealen Entwässerungsspezialisten macht. Nebenbei enthalten Kürbisse ein hohes Maß an Vitamin A.
Die Zubereitungsarten sind so vielseitig wie die Kürbisse selbst. Ob süß, sauer oder scharf, ob als Gemüse, Kuchen, Marmelade oder köstliche Suppe – der Kürbis ist ein Tausendsassa.
Und wer die gesunden Riesenbeeren ausprobieren möchte, dem empfehlen wir folgendes Rezept:
Für vier Portionen benötigen Sie:
Einen mittelgroßen Hokkaido-Kürbis (Durchmesser ca. 20-25 cm), 750 Milliliter Brühe, eine Zwiebel, ca. 50-70 Gramm frischen Ingwer, ca. 1-2 frische Chilischoten (wer es scharf mag, nimmt mehr) , je einen Teelöffel Kreuzkümmel (Kurmin) und Currypulver, Salz, frischen Pfeffer (aus der Mühle), einen Esslöffel Zucker und einen Becher (200 Gramm) Crème fraîche oder Sahne.
Zubereitung:
Da der Hokaido-Kürbis mit Schale gegessen werden kann, waschen Sie ihn einfach nur, entfernen die Kerne und schneiden ihn etwa 1,5-2 cm kleine Stücke. Würfeln Sie die Zwiebel und dünsten diese in etwas Öl an. Salzen Sie das Ganze und geben Sie die Kürbisstückchen hinzu. Anschließend gießen Sie die 750 Milliliter Brühe an. Fügen Sie dann den geriebenen Ingwer, Currypulver, Kreuzkümmel, frischen Pfeffer aus der Mühle, die kleingeschnittenen frischen Chilischoten (ohne Kerne!), etwa einen halben Teelöffel Salz sowie den Zucker dazu.
Durch die ungeschälten Kürbisstückchen wird die Suppe sehr sämig und ist fertig, wenn die Schale weich ist, nach etwa 20-25 Minuten. Danach vorsichtig pürieren – wer es lieber mit Biss mag, püriert nicht – und mit einem Becher Crème fraîche oder Sahne abschmecken.
Zum Verfeinern empfehlen wir Lachsstückchen, Krabben oder Schinkenwürfelchen.
Wir wünschen einen guten und gesunden Appetit!